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Unser Besuch auf der Harburg

Die Harburg gibt es mindestens seit dem Jahr 1150. In diesem Jahr hat der 13-jährige Mitregent Heinrich von Staufen die Burg in einem Brief erwähnt.
Wir haben einen Rundgang durch die Burg gemacht und vieles gesehen und gehört:
Im Hof hat uns Frau Hausch getroffen und die Führung angefangen. Sie hat uns erzählt, dass der Brunnen 127 m tief nach unten geht! Außerdem haben wir erfahren, dass die Burg im Jahr 1299 neunhundert Pfund Heller wert war. Das entsprach ungefähr 30 großen Bauernhöfen und war unvorstellbar viel Geld! Beim Rundum-Gucken haben wir festgestellt, dass alle Fensterläden ein gelbes Kreuz auf rotem Grund haben. Später haben wir erfahren, dass das das Wappen der Fürsten auf der Harburg war.
Dann sind wir in die Kirche gegangen. Die Kirche war früher in drei Teile aufgeteilt:
Oben:    Gott
Mitte:    Leben
Unten:    Tod
Die Kirche hat unten eine Gruft. Dort liegen einige tote Herrscher. Diese konnten wir aber nicht besuchen, weil die Gruft geschlossen war.
Einer dieser Herrscher war zum Beispiel Gottfried, dessen erste Frau Johanna bei der Geburt des ersten Kindes gestorben ist und dessen zweite Frau Barbara 13 Kinder bekam. Fürst Gottfried tat außerdem etwas ganz Besonderes: Er richtete im Ort Harburg eine Schule ein, in die auch Mädchen gehen durften!
Danach sind wir auf die Mauer hinaufgestiegen.
Wir haben die Aussicht genossen und haben uns Rüstungen und Waffen angeschaut. Eine Rüstung kostete damals so viel wie 30 Kühe.
Eine Hakenbüchse (ein Gewehr) wog damals 20 bis 25 kg!
Frau Hausch hat uns die Schilde von mehreren Lehensherren gezeigt: Herr von Eselsburg, Herr von Radeck, Herr von Rechen, Herr von Magerbein. Durch die Schilde wusste man, wer unter der Rüstung steckt und ob es Freund oder Feind war.
Dann sind wir am Diebsturm vorbeigekommen. Dort saß eine Puppe im Gefängnis und wir haben uns erschreckt.
Vor dem Bergfried haben wir gelernt, wie sich die Soldaten und Ritter verteidigt haben. Durch die schmalen Schießscharten wurde geschossen oder Müll und Exkremente nach unten gekippt.
Im Bergfried war das Gefängnis (Kerker) für Schwerverbrecher. Sie mussten hier in Dunkelheit auf ihre Todesstrafe warten. Weiter oben waren noch zwei Zellen: eine kleine Dunkelzelle und eine Zelle, die man mit einem Ofen so heiß machen konnte, dass jeder darin seine Untaten gestand. Der Bergfried war in der alten Zeit auch ein Zufluchtsort. Dort, hinter 3 m dicken Mauern, war man vor Feinden sicher, weil es keine Treppen hinauf gab, sondern nur Leitern, die man mit in den Turm nehmen konnte.
Nebenan, im Gerichtsbau, fanden wir zwei interessante Sachen: eine alte Schatzkiste, auf deren Boden ein Hund gemalt war und ein paar Bilder vom jetzigen Fürsten Moritz und seiner Frau.
Im Fürstenpalas konnten wir einen Blick in den Festsaal werfen, in dem auch heute noch gefeiert wird. Als wir da waren, wurde gerade eine Hochzeit vorbereitet.

Wie war das Leben damals?

Der Wasserverbrauch:
Man hat ungefähr einen Eimer Wasser am Tag verbraucht. Das Wasser verwendete man zum Trinken und zum Kochen. Die Leute wuschen sich damals nicht.
Die Kirche:
Jeder Mensch musste in die Kirche gehen. Wenn man nicht ging und erwischt wurde, wurde man eingesperrt.
Ein Gottesdienst dauerte 3 Stunden! Die Kirchenbänke hatten Türen, damit die Mäuse nicht zu den Menschen kamen.
Das Essen:
Das Essen war sehr einfach. Meistens gab es Mus oder Brei. Die Menschen waren deshalb eher klein und mager. Fisch oder Fleisch gab es nur an hohen Festtagen wie Weihnachten, Ostern oder Kirchweih, weil es sehr teuer war. Wer beim Wildern erwischt wurde, musste mit dem Tod rechnen.
Alter:
Die Mädchen und Jungen heirateten damals schon mit 12 oder 13 Jahren. Die meisten Menschen starben schon mit ungefähr 30 Jahren.
Strafen:
Früher gab es harte Strafen, zum Beispiel:
•    in die Geige sperren
•    an den Pranger stellen
•    ins Gefängnis werfen
•    Folter
•    Todesstrafe
Gesundheit:
Der beste Arzt war der Pferdeknecht, weil Pferde sehr teuer waren. Er musste sich gut auskennen und kranke Pferde unbedingt wieder gesund machen. Seine Heilmethoden wurden oft auch für Menschen angewandt.

Wir haben Spiele erfunden

 

In der Klasse 6a war vor Weihnachten das Thema „Spiele“ angesagt. Dabei sind zwei völlig neue Spiele erfunden worden und ein Spiel wurde wiederentdeckt.

 

Spiel 1: „10“

 

Spieler:

für 4 bis ungefähr 8 Spieler

Ziel:

Das Ziel des Spieles ist gemeinsam als Gruppe bis 10 zu zählen. Das hört sich einfach an. Es ist aber ziemlich schwierig, wenn man sich an diese fünf Regeln hält:

Regeln:

• Die Spieler müssen nacheinander zählen und dürfen auf keinen Fall gleichzeitig eine Zahl sagen.

• Dabei dürfen die Spieler in keiner festen Reihenfolge „dran sein“ oder anders ausmachen, wer an der Reihe ist.

• Kein Spieler darf zwei oder mehr Zahlen hintereinander sagen.

• Wenn 2 oder mehr Spieler eine Zahl gleichzeitig sagen, muss man wieder bei 1 beginnen.

• Wer die Zahl 10 sagt, bekommt einen Punkt.

Probiert es einmal aus!

Spiel

Spiel 2: „Abhauen“

 

Spieler:

für 3 bis 8 Spieler

Ziel:

Die Schüler versuchen, aus der Schule abzuhauen. Die Lehrer versuchen, die Schüler vorher zu fangen.

Regeln:

• Es gibt – je nach Anzahl der Spieler – ein bis drei Lehrer und zwei bis 5 Schüler.

• Die Lehrer suchen sich ein blaues Startfeld mit dem Buchstaben „L“. Die Schüler suchen sich ein beliebiges Startfeld in einem Klassenzimmer.

• Es wird reihum im Uhrzeigersinn gewürfelt. Bei einer „6“ darf noch einmal gewürfelt werden.

• Wenn ein Lehrer auf ein Feld kommt, auf dem ein Schüler steht, hat er den Schüler gefangen. Dieser muss ins Büro und ein Mal aussetzen. Das gilt auch, wenn ein Schüler auf ein Feld kommt, auf dem ein Lehrer steht.

• Ein Schüler hat gewonnen, wenn er aus dem Schulgelände kommt. Dafür muss er mit genauer Würfelzahl eines von drei Schultoren erreichen. Das Haupttor ist mehrere Felder groß! Eines dieser Felder muss erreicht werden, um erfolgreich zu sein.

• Das Spiel ist beendet, wenn entweder alle Schüler aus der Schule abgehauen sind oder der/die Lehrer alle noch im Spiel befindlichen Schüler ins Büro gesperrt haben.

Ihr könnt das Spiel in der Klasse 6a ausleihen!

Spiel 3: „Plätzchen backen“

 

Spiel

Unser "Eiszeit"-Ausflug im Dezember 2016

Eiszeit-Ausflug

Am Mittwoch, den 7.12.2016, hat die Klasse 5a einen Eiszeit-Ausflug zum Lech gemacht.

Wir sind zur Haltestelle gegangen. Bevor Herr Lorenz alle Tickets kaufen konnte, sind Serkan und Marvin versehentlich schon losgefahren. Das war ein Schreck! Die beiden waren aber schlau und haben an der nächsten Haltestelle gewartet. Dort haben wir sie wieder gefunden und mitgenommen. Mit dem Bus sind wir weiter bis zum Zoo gefahren.

Zuerst sind wir über die gefrorene Wiese zum Wald gewandert.

Dann sind wir durch den Wald zum Lech gegangen. Dabei haben wir Stöcke gesammelt. Es war sehr kalt! Es war unter 0 Grad! Auf dem Weg haben Leute mit ihren Hunden getroffen. Außerdem sind wir an einer Stelle vorbei gekommen, wo ein Polizist erschossen worden war.

Als wir am Lech angekommen sind, haben wir zuerst Feuer gemacht. Am Anfang versuchten wir es mit einem Feuerstahl – leider erfolglos. Mit einem Feuerzeug haben wir es zum Schluss geschafft.

Während das Feuer noch ein bisschen Zeit brauchte, um groß zu werden, haben wir unsere Stöcke zurecht geschnitzt.

Darauf haben wir Hähnchenfleisch aufgespießt und gebraten. Außerdem gab es noch Stockbrot. Es hat gut geschmeckt.

Nach dem Essen haben wir Tee getrunken und Steine geflippt. Beim Spielen und klettern versuchten die Jungen „Kinder“ zu retten. Filicitas und Amira sind beim Spielen ins Wasser gestiegen. Dabei haben sie nasse Füße bekommen.

Zum Schluss sind wir mit der Straßenbahn wieder in die Schule gefahren.

 

Bilder zum Eiszeit-Ausflug

Einszeit-Ausflug